Rechtsgültigkeit: Online Sprechstunde, e-Rezept und digitale Krankmeldungen

Veröffentlicht am 12. März 2020.
Rechtsgültigkeit: Online Sprechstunde, e-Rezept und digitale Krankmeldungen

Mit der Digitalisierung des Gesundheitssystems kommen zahlreiche neue Anforderungen auf die Anbieter zu. Auch gibt es nach wie vor zahlreiche Bereiche, welche rechtlich noch unklar sind. TeleDoctor24 war es daher von Anfang an umso wichtiger, das gesamte System so rechtssicher wie möglich zu gestalten – zum Wohle der Patienten, die die neuen Möglichkeiten ausprobieren. In diesem Artikel möchten wir dir erklären, wie genau die Rechtsgültigkeit unserer Online Sprechstunde sowie e-Rezepte und digitalen Krankschreibungen gegeben ist, und welche Schritte wir aktiv unternehmen, um diese zu wahren.

Die Online Sprechstunde: Telemedizin ist erlaubt

Am 121. Deutschen Ärztetag in Erfurt (vom 8. bis 11. Mai 2018) wurde mit dem Tagesordnungspunkt 4 offiziell entschieden, dass die Telemedizin unterstützend angewendet werden darf, und auch als alleinige Behandlungsmethode genutzt werden darf, wenn dies ärztlich vertretbar ist. Seitdem gilt das Fernbehandlungsverbot gemäß § 7 Abs. 4 MBO-Ä in Deutschland als aufgehoben, und zahlreiche eHealth-Projekte haben sich seitdem an die Umsetzung der neuen Patienten-Services gewagt, darunter auch wir. Alle unsere Dienstleistungen stehen in Konformität zu dem Beschluss – wir behandeln nichts, was sich über Telemedizin nicht abdecken lässt und füllen damit unterstützend mit digitalen Methoden die Lücke im analogen Gesundheitssystem.

Alle unsere Ärzte haben eine deutsche Approbation (Zulassung als Arzt) und haben ihre Facharzturkunde in Deutschland erhalten. Des weiteren hat jeder Facharzt einen Kassen- oder Privatsitz in Deutschland angemeldet. Unsere Ärzte führen ihre Tätigkeit absolut freiberuflich aus: Sie sind bei TeleDoctor24 nicht fest angestellt, sondern handeln auf eigene Rechnung. TeleDoctor24 bietet somit die Plattform, welche Patienten, Ärzte, Apotheken und andere Dienstleister miteinander vereint, bezieht jedoch keine Partei. Auch eine unzulässige Zusammenarbeit zwischen z.B. Arzt und Apotheker wird so ausgeschlossen.

Das vollständige Beschlussprotokoll des Deutschen Ärztetags 2018 findest du hier.

Die Online Krankschreibung: QES macht’s möglich

Wie überprüft man ein digital unterzeichnetes Dokument auf seine Echtheit? Dies ist eines der Kernprobleme, welches die Telemedizin mit sich zu bringen scheint. Glücklicherweise gibt es jedoch seit Juli 2016 die EU-weit gültige eIDAS-Verordnung (Electronic Identification, Authentication and Trust Services). Die eIDAS-Verordnung klärt weitreichende Regelungen über das elektronische Identifizierungsmaßnahmen, Vertrauensdiensteanbieter und auch elektronisches Unterschreiben von Dokumenten. Um genau zu sein, sieht eIDAS drei „Stufen“ für elektronische Unterschriften vor:

Einfache elektronische Signatur („SES“)

Die „einfache elektronische Signatur“ ist um genau zu sein nichts Neues – sie hat de facto nur einen Namen erhalten. Die einfache elektronische Signatur (oft auch „SES“ für Simple oder Standard Electronic Signature genannt) ist das, was viele von uns bereits in ihrem Alltag nutzen: Zum Beispiel eine E-Mail Signatur mit deinem Namen, oder aber auch wenn du das Kästchen neben „Ich stimme den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu“ anklickst. All das ist bereits eine elektronische Unterschrift, und zwar in ihrer einfachsten Form ohne weitere Identifizierungs- oder Verifizierungsmaßnahmen und ohne Protokoll. Gemäß eIDAS darf mit dieser Regelung eine elektronische Signatur vor Gericht nicht als Beweismittel abgelehnt werden, nur weil sie elektronisch ist. Damit wurde beispielsweise auch vielerorts erst ermöglicht, dass E-Mails als Beweismittel verwendet werden können.

Erweiterte elektronische Signatur (AES oder AdES)

Die erweiterte elektronische Signatur ist die nächste Stufe. Sie wird auch AES abgekürzt, oder auch AdES, da AES u.a. auch für einen Verschlüsselungsalgorithmus (den übrigens auch TeleDoctor24 verwendet) stehen kann. Die erweiterte elektronische Signatur soll das Optimum an Komfort und Sicherheit darstellen und liegt so genau in der Mitte zwischen SES und QES. Der Unterzeichner soll durch keine langwierigen Verifizierungsvorgänge gehen müssen, und soll Dokumente auf einfache Art und Weise unterzeichnen können. Später soll jedoch mittels eines sogenannten Audits (einem Protokoll) nachvollzogen werden können, wie die Unterschrift stattgefunden hat. Auf diesem Protokoll wird zum Beispiel der Name des Unterzeichners, der sich vorher beim Dokumentaussteller identifiziert hat, vermerkt, aber auch wann und ggf. wo die Unterschrift gemacht wurde, sowie die IP-Adresse.

Für viele Dokumentarten wird bereits eine AdES benötigt, damit diese rechtswirksam sind. Jedoch ist eine AdES noch nicht gleichzusetzen mit einer handschriftlichen Signatur, und ist daher für den medizinischen Bereich nicht geeignet.

Qualifizierte elektronische Signatur (QES)

Die letzte, und sicherste, Stufe stellt die sogenannte QES dar. Sie wurde ohne Rücksichtsnahme auf den Nutzerkomfort gestaltet, es wurde nur auf den Sicherheitsaspekt geachtet. Eine QES gilt – richtig angewendet – als unmöglich zu fälschen. Jede Unterzeichnung mit einer QES setzt den Besitz eines entsprechenden qualifizierten Zertifikats voraus. Diese Zertifikate werden von sogenannten Vertrauensdiensteanbietern ausgestellt, das ist zum Beispiel die Bundesdruckerei. Jeder Vertrauensdiensteanbieter muss sich als solcher registrieren und zertifizieren lassen – ein aufwendiger Prozess. Am Ende steht jedoch ein Vorgang, welcher absolut kugelsicher ist.

Die gängigste Lösung stellen sogenannte Signaturkarten dar. Das sind Karten, ähnlich groß wie z.B. eine Kreditkarte, welche der Nutzer in ein Signaturkartenlesegerät steckt und mit seinem Rechner verbindet. Nach Eingabe von z.B. einem Passwort und Empfang von einer TAN an seine zuvor beim Vertrauensdiensteanbieter hinterlegte Handynummer ist er identifiziert und kann Dokumente nun qualifiziert elektronisch unterzeichnen.

Die QES gilt als gleichgestellt mit der handschriftlichen Unterschrift und hat vor Gericht volle Beweiskraft. Man könnte sogar argumentieren, dass die QES noch höher als eine handschriftliche Unterschrift steht, denn der Unterzeichner wird über mehrere Wege identifiziert, bevor er unterschreiben kann. Alles, was der Unterzeichner in diesem Prozess macht, wird haargenau protokolliert und in einem Audit zusammengefasst.

Somit ist die QES in Deutschland auch die einzige Form der elektronischen Unterschrift, die die Schriftform erfüllt und daher ist sie auch die einzige Form, mit der man einige Dokumenttypen unterzeichnen kann: Zum Beispiel befristete Arbeitsverträge, aber auch zahlreiche medizinische Dokumente – unter anderem elektronische Krankschreibungen, Arztbriefe und Rezepte.

Elektronische Unterschriften bei TeleDoctor24

Die Ärzte bei TeleDoctor24 verwenden ausschließlich Qualifiziert Elektronische Signaturen für die Unterzeichnung der Dokumente. Damit ist eine absolute Rechtsgültigkeit gewahrt. Bei der Erstellung der Unterschrift setzen wir auf unseren starken Partner DocuSign, welcher in Kooperation mit IDnow als einziger Anbieter die QES voll digitalisiert hat. IDnow ist – so wie die Bundesdruckerei – offizieller Vertrauensdiensteanbieter und zur Ausstellung von qualifizierten Zertifikaten befugt.

Alle unsere Ärzte müssen sich regelmäßig bei IDnow verifizieren (eventuell hast du das auch schon mal z.B. beim Eröffnen eines Bankkontos gemacht), inklusive eines Ausweisdokuments, welches auf Echtheit geprüft wird. Im Anschluss können sie für einen begrenzten Zeitraum ausschließlich mit ihrem TeleDoctor24 Passwort, ihrem IDnow Passwort und einer TAN, die an ihre persönliche Handynummer geschickt wird, Dokumente unterzeichnen. Es ist daher keiner Person, außer dem Arzt selbst, möglich, Dokumente bei TeleDoctor24 auf dessen Namen zu signieren. Die Schriftform ist somit gegeben und alle Rezepte, Krankschreibungen und Arztbriefe, die TeleDoctor24 bzw. unsere Ärzte ausstellen, sind 100% rechtskonform.

Überprüfen der QES

Doch wie kannst du die QES auf einem Dokument von TeleDoctor24 überprüfen? Dazu gibt es zwei Wege, welche wir dir hier zeigen möchten. Diese Information ist auch zum Beispiel für Arbeitgeber wichtig. Daher findet sie sich auch in Kurzform auf der Krankschreibung.

Über den Adobe Reader

Der Adobe Reader bietet eine eigene Funktion zum Überprüfen von elektronischen Unterschriften. Dazu öffnest du das PDF-Dokument einfach im Adobe Reader. Dieser sollte daraufhin bereits anbieten, das „Unterschriftsfenster“ zu öffnen:

Verifizieren der QES über den Adobe Reader

In diesem siehst du exakt, wie die elektronische Signatur entstanden ist, wer hier unterschrieben hat, und dass es sich um eine QES handelt. Wichtig bei jedem Dokument von TeleDoctor24 ist, dass es sowohl vom ausstellenden Arzt, welcher auf dem Arztstempel vermerkt ist, als auch von DocuSign, Inc. – unserem Partner für elektronische Signaturen – unterschrieben ist. Nur dann ist das Dokument echt und besitzt absolute Rechtsgültigkeit.

Über den Online-Dienst der EU Kommission

Die EU-Kommission bietet online einen Validator an, mit welchem du ein Dokument auf eine elektronische Unterschrift prüfen kannst. Hier lädst du unter „Signed PDF“ einfach die PDF von TeleDoctor24 hoch (das andere Feld kannst du leer lassen). Nach einer kurzen Wartezeit sagt dir das Programm genau, welche Form von Elektronischer Unterschrift vorliegt. Wichtig ist, dass hier in der „Certificate Chain“ einmal der behandelnde Arzt, und andererseits DocuSign als Unterzeichner vermerkt ist. Auch sollte die „Qualification“ auf „QESig“ (QES) lauten:

Verifizieren der QES über das Angebot der EU-Kommission

Bei Rückfragen kannst du dich natürlich jederzeit an den ausstellenden Arzt oder an uns wenden.

Das e-Rezept: In über 8.500 kooperierenden Apotheken

Auch unser elektronisches Rezept wird mittels einer QES unterschrieben, so wie unsere Online Krankschreibung. Rein rechtlich wäre das Rezept dadurch in digitaler Form bereits gültig und zur Einreichung bei der Apotheke geeignet. Nun könnte man natürlich meinen, man könne das e-Rezept einfach per Fax an die Apotheke senden. Dies besitzt jedoch keinerlei Rechtsgültigkeit, da die QES ab diesem Punkt nicht mehr nachvollziehbar ist. Die QES ist nur nachvollziehbar, wenn das Dokument digital im Original an die Apotheke gelangt.

Da nur die wenigsten Apotheken schon einmal mit einem e-Rezept konfrontiert wurden, haben wir an diesem System in Kooperation mit unserem Partner apotheken.de länger gearbeitet. Apotheken.de verfügt über ein Netzwerk an über 8.500 Apotheken, welche in das System e-Rezept eingeschult wurden und dieses von TeleDoctor24 empfangen. Die Apotheker werden über mehrere Kommunikationswege über den Eingang des elektronischen Rezepts informiert. Dieses finden sie im Anschluss in ihrer apotheken.de Reservierungszentrale. Dort können sie es mit dem Abholcode, welcher auch dir als Patient in der App angezeigt wird, abgleichen. In der Reservierungszentrale finden die Apotheker auch das gesamte Prüfprotokoll der QES. Hier können sie genau nachvollziehen, welcher Arzt wann und wo unterschrieben hat. Dokumente, die keine QES besitzen, können nicht an apotheken.de übermittelt werden. Dieser Weg ist behördlich abgesprochen und damit bis jetzt der einzige 100% rechtssichere Weg, ein e-Rezept zu verschicken.

Apotheker müssen das e-Rezept übrigens nicht, wie oben gezeigt, im Adobe Reader öffnen, um die QES zu überprüfen. Sie erhalten von uns das komplette Prüfprotokoll (welches sogar noch mehr Informationen als das im PDF hinterlegte Protokoll enthält) von DocuSign, welches sie in der Reservierungszentrale einsehen können. Auch dieses Prüfprotokoll wiederum ist elektronisch unterschrieben – von DocuSign selbst (und dies wiederum lässt sich mittels den oben genannten Methoden überprüfen).

Falls Sie Apotheker sind und weitere Fragen zum e-Rezept haben, können Sie sich gern an Ihren Ansprechpartner bei apotheken.de oder bei organisatorischen Fragen an uns bzw. bei Rückfragen das Rezept selbst betreffend den ausstellenden Arzt wenden.

Zusammenfassung

Wie du siehst, steckt hinter dem scheinbar einfachen Modell Telemedizin mehr, als es scheint. Jeder unserer Vorgänge ist stark durchdacht und bis auf die kleinste Feinheit rechtlich abgesichert. Solltest du noch weitere Fragen haben, helfen dir unsere Kolleginnen und Kollegen unter der 0800 0010 112 gerne weiter.

Maximilian Krause

Maximilian Krause

Maximilian Krause ist Chief Technical Officer bei TeleDoctor24 und damit hauptverantwortlich für die gesamte Technik, inklusive der App und der Webseite.

So funktioniert TeleDoctor24

Behandlungsanfrage beim Online Arzt

1. Behandlungsanfrage

In der TeleDoctor24 App kannst du entweder einen Termin im Voraus mit einem Facharzt deiner Wahl buchen, oder aber kommst direkt in ein Gespräch mit einer Medizinischen Assistentin. Diese nimmt deinen Fall auf und kann dich in Akutfällen direkt ohne warten an einen Arzt weiterleiten.

Online Sprechstunde per App

2. Online Sprechstunde

Zum vereinbarten Zeitpunkt können du und dein Arzt dem virtuellen Sprechzimmer dann beitreten. Dazu wirst du 5 Minuten vor Terminbeginn informiert. Der Arzt führt anschließend die Sprechstunde mit dir durch. Dabei nimmt er sich so viel Zeit wie nötig, um alle offenen Fragen zu klären.

Dokumente in der elektronischen Patientenakte

3. Dokumente in der e-Akte

Deine TeleDoctor24 App fungiert auch als digitales Zuhause für deine medizinischen Dokumente: Nach der Sprechstunde stellt dein Arzt nach Bedarf Krankschreibungen und e-Rezepte aus und schickt dir diese in die App. Von dort kannst du diese ganz einfach weiterleiten und Rezepte einlösen.

Häufig gestellte Fragen.

Was ist Telemedizin?

Telemedizin ist Medizin über Distanz. Arzt und Patient sitzen sich also nicht persönlich gegenüber, sondern sind über das Internet, z.B. über Video, miteinander verbunden. Mit präzisen Fragen und geschultem Zuhören erstellt der TeleDoctor24 Online Arzt eine Verdachtsdiagnose und legt gemeinsam mit dir eine geeignete Behandlung fest. Dabei unterstützt modernste Software den Telemediziner. Auch Vorbefunde oder Fotos können für die Diagnose hilfreich sein.

Zu welchen Zeiten erreiche ich TeleDoctor24?

Aktuell ist unsere Telefon- und Videosprechstunde jeden Tag (auch feiertags) von 8 bis 21 Uhr für dich geöffnet. Auch sind in diesem Zeitraum stets mehrere Fachärzte verfügbar, um dich zu beraten.

Aktuell arbeiten wir mit Hochtouren daran, dir unsere Online Sprechstunde bald auch 24 Stunden am Tag anbieten zu können.

Kann ich ein Rezept oder eine Krankschreibung erhalten?

Unsere Ärzte können sowohl e-Rezepte als auch Online Krankschreibungen ausstellen, sofern sie dies nach sorgfältiger Einschätzung für vertretbar halten. Diese sind mit einer Qualifizierten Elektronischen Signatur, welche EU-weit den gleichen Status wie eine händische Unterschrift besitzt, unterschrieben. Sämtliche Dokumente werden anschließend digital auf deine TeleDoctor24 App geschickt, diese kannst du von dort aus ganz einfach weiterleiten.

Aktuell arbeiten wir mit mehr als 8.500 Apotheken in ganz Deutschland zusammen. Medikamente kannst du so mit dem e-Rezept in deiner TeleDoctor24 App jederzeit in einer der teilnehmenden Apotheken vor Ort abholen.

Was kostet mich eine Behandlung?

Als Privatversicherter kannst du die TeleDoctor24 Rechnung in der App wie gewohnt bei deiner Versicherung zur Erstattung einreichen. Für eine Rückerstattung der Kosten gewähren wir jedoch keine Garantie.

Gesetzlich Versicherte können unseren Service als Selbstzahler nutzen. Als Selbstzahler werden die Kosten für eine ärztliche Konsultation gemäß der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet und sind abhängig von der erbrachten Leistung.
Ein Arztgespräch inklusive Arztbrief, beläuft sich dadurch beispielsweise auf ca. 38,76€ zzgl. 2,30€ für die elektronische Signatur.
Außerdem können nachts sowie wochenends und an Feiertagen Zuschläge anfallen.

Wie steht es um die Sicherheit meiner Daten?

TeleDoctor24 verwendet die aktuellen Standards, um die Sicherheit deiner Daten zu gewährleisten.
Dies bedeutet konkret, dass deine medizinischen Daten auf einem Server liegen, der von außen nur mit einem Schlüssel entschlüsselt werden kann. Dieser unterliegt sehr hohen Standards und wird regelmäßig gewartet und ständig überwacht.
Deine restlichen Daten, wie Dokumente, liegen auf einem separaten Server. Diese Daten werden mit einem der höchsten Standards verschlüsselt, AES-256. Dadurch wird garantiert, dass selbst in einem unwahrscheinlichen Fall eines Datenlecks kein Zugriff auf diese besteht.

Beide Server stehen in einem deutschen Rechenzentrum mit einer der höchsten Sicherheitsstufen, welches nach mehreren internationalen Standards zertifiziert ist.
Bei der Übertragung deiner Daten setzen wir außerdem vollständig auf TLS v1.3. Alte TLS- und SSL-Versionen werden nicht unterstützt. Im Qualys SSL Labs Test erreichen wir darüber hinaus den Bestwert von A+.

Sämtliche Personen, die mit deinen Daten in Kontakt kommen (Ärzte, Medizinische Assistent-/innen, Techniker), unterliegen entweder der Ärztlichen Verschwiegenheitspflicht oder haben tiefgehende Geheimhaltungsvereinbarungen unterzeichnet.

 

Kann TeleDoctor24 mich in akuten Notsituationen beraten?

Nein. Im Falle einer Notsituation ist der Online Arzt von TeleDoctor24 nicht geeignet. In diesem Fall ist stets die entsprechende Notfallversorgung bzw. der Rettungsdienst unter der 112 zu kontaktieren.

Welche Medikamente werden nicht verschrieben?

Die endgültige Feststellung für eine Rezeptausstellung trifft der behandelnde Arzt. Um Missbrauch vorzubeugen besteht jedoch vor allem für potentiell suchtgefährdende und zentral wirksame Arzneimittel die Empfehlung an unsere Ärzte, diese nicht zu verschreiben.

Unsere Ärzte stellen keine e-Rezepte für folgende Medikamente aus:

  • Betäubungsmittel
  • Einige Schlaftabletten und Beruhigungsmittel
  • Arzneimittel, die ausschließlich im Notfall verschrieben werden
  • Zentrale aktive Medikamente, z. B. Epilepsiemedikamente
  • Arzneimittel, bei denen bei der ersten Verschreibung eine Blutuntersuchung erforderlich ist, sowie Arzneimittel, die überwacht werden müssen